Flaschentester

… schreibt über europäische Weine und verwandte Themen


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Bye Bye Winterschlaf

Die Weihnachtsengel sind ausgeflogen, die Neujahrsraketen verpufft, der Alltag hat Flaschentester eingeholt. Damn! Ganz weit oben auf meiner nie enden wollenden ToDo-Liste stehen vor allem zwei Dinge: Bloggen und nochmals Bloggen.

Wenn einem sogar Kollegen der schreibenden Zunft eine gewisse Faulheit nachsagen, wird’s wohl endgültig Zeit, die Finger kräftig zu dehnen und unverzüglich in die Tasten zu hauen. Mehr Output muss her. Sofort. Trinken kann ich später wieder. So viel zum Input. Aber worüber schreibt man, kurz nach dem Erwachen aus einem längeren Online-Winterschlaf? Für einen Jahresrückblick ist es definitiv zu spät. Was bleibt ist die Zukunft. Wie immer. – „Vorwärts vorwärts!“, ruft dann auch sofort der kleine, imaginäre Sommelier auf meiner linken Schulter. Sein Gegenspieler rechts meint, ich soll aufhören zu sinnieren und endlich mal Klartext reden. Also, here we go. Meine Ziele für 2014:

  • Weinmessen & Degustationen: Besuchen, trinken, darüber schreiben. Fertig.
  • Burgunder: Der jugendliche Flaschentester versucht eine vorsichtige Annäherung an das uralte und unendliche Thema.
  • Riesling, Riesling, Riesling: Tauchgänge in das breite Geschmacksspektrum meiner grossen Liebe.
  • Vernetzung: Gastbeiträge und vermehrte Kontaktaufnahme mit anderen Hedonisten und artverwandten Schreiberlingen.
  • Schweizer Wein, schenk‘ ich ein. Und zwar mehr und mehr.
  • Neue Winzer, neues Glück: Frische Weine braucht mein Glas!
  • Let’s talk about wine: Erste Gehversuche als Interviewer. Ganz analog, von Blogger zu Mensch sozusagen.
GlasComputerOK

Wachgeschüttelt nicht gerührt: Flaschentester startet ins 2014. Etwas verspätet, aber fit wie ein Turnschuh, Grösse 46 selbstverständlich.

An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle Stefans, Joels, Romans, Andreas, Fionas und wie ihr alle heissen mögt, die ihr meinen Blog lest. Schön, dass es euch gibt. Bis zum nächsten Artikel! Der kommt bestimmt. Schon bald.

Wann denn jetzt genau? Ähm…, ziemlich bald. Versprochen. Ehrlich. Wirklich.

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Ein Kommentar

Coop – Weinmesse Basel 2013

Es ist Herbst. Die alljährlich wiederkehrenden Messen öffnen pünktlich ihre Tore. Flaschentester und sein Team möchten dem Rummel der Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung – besser bekannt als OLMA – um jeden Preis hinter sich lassen. Flink suchen sie das Weite. Dank ausgefahrener Ellbogen erreichen sie trotz zahlreicher, in St. Gallen ankommender Besuchermassen den Zug Richtung Nordwestschweiz. Ziel: Die etwas ruhigere Coop Weinmesse im Restaurant Schützenhaus in Basel.

Coop Weinmessen

Coop’s Weinmesse: Ein Wanderzirkus durch die Schweiz.

Zwei Stunden und sechzehn Minuten später erreichen wir die Schweizer Pharma-Metropole. Ich freue mich, den TGV verlassen zu können. Nur mit etwas Glück, ergatterten wir in Zürich die letzten zwei Sitzplätze. Eng ist er, der französische Hochgeschwindigkeitszug. Da nützt auch der seitlich angebrachte Schriftzug wenig: TGV Geschwindigkeits-Weltrekord 574,8 km/h. Nun gut. Das gebuchte Hotel stimmt versöhnlich. Es liegt zentral, das Personal ist freundlich, der Preis stimmt und das Interieur wirkt, trotz der alten Bausubstanz von 1899, zeitgemäss. Wir checken ein.

Coop Weinmesse 2013 Eingang

Wo geht’s hier zu den Ritterspielen, pardon, der Weinmesse?

Um 13.30 Uhr stehen wir an der Haltestelle Centralbahnplatz. Die Sonne scheint. Trotzdem ist es eiskalt. Gefühlte fünf Grad Celsius. Neben uns stehen Fastfood-essend und Cola-schlürfend, der Kälte zum Trotz, ein paar Jugendliche. Ein Gedanke drängt sich auf: Mit leerem Magen ist nicht gut degustieren. Vor allem nicht die unglaubliche Zahl von dreihundert Weinen, welche uns in Kürze erwarten. Da kann man noch so schlürfen und ausspucken. Der durch die Mundschleimhaut absorbierte Alkohol lässt keinen noch so trainierten Degusteur nüchtern. Kurz entschlossen machen wir also Halt bei der nächsten Kebap-Bude. Einen Döner später fahren wir gestärkt und guter Dinge mit dem 3er Tram Richtung Schützenhaus. Im Eingangsbereich erwarten uns zwei Empfangsdamen: „Einladung, oder Supercard?“ Ich krame letzteres aus meinem Portemonnaie. Wer beides nicht sein Eigen nennt, zahlt faire zwanzig Franken Eintritt. Umgehend erhält man ein Hochglanzprogrammheft und ein Degustationsglas in die Hand gedrückt. Die Mäntel bleiben draussen. Wir betreten gespannt das weisse Zelt.

Alles macht einen aufgeräumten Eindruck. Dem Besucher bieten sich über zwanzig verschiedene Stände in etwas steriler Zeltatmosphäre. Jeder Tisch bietet einen geographischen bzw. thematischen Schwerpunkt. Einschenken muss man nicht selber. Das anwesende Personal ist durchwegs sympathisch, hilfsbereit und vom Fach. Sehr angenehm. Lediglich die angebotenen Brotstückchen scheinen vom Vortag zu sein. Schade. Im Raum stehen strategisch verteilt Wasserspender. Abfalleimer und Hinweisschilder zum Auffinden der Toiletten sucht man jedoch leider vergeblich.

Zum eigentlichen Highlight, den Weinen: Den Einstieg in den Degustationszirkel bilden Schweizer Weissweine, natürlich gefolgt von solchen jenseits der helvetischen Grenzen. Weiter findet man Schweizer Rotweine, Österreicher, Südfranzosen, solche aus Bordeaux und Italiener. Ab Stand Zwölf folgen erst Vertreter des diesjährigen Gastlandes Portugal, dann Spanier, Weine aus Übersee, Produkte des Gastproduzenten Domaines Barons de Rothschild, gefolgt von hier sogenannten Boutique-Weinen höherer Preisklassen, einer Auswahl an Süssweinen und zu guter letzt vor allem französischen Raritäten (Mouton Rothschild, Lafite etc.), welche jedoch nicht degustiert werden können, sondern lediglich für den direkten Verkauf gedacht sind.

Coop Weinmesse 2013 Besucher 2

Coop’s Durchschnittspublikum: Ü40, als Pärchen oder im Rudel unterwegs, massiv fachsimpelnd.

Kurz gesagt: Coop bietet dem Vinophilen die volle Breitseite. Es stehen über 300 Weine perfekt temperiert in den Startlöchern. Zu meinem Erstaunen werden jedoch überwiegend Weine angeboten, welche bei Coop-Filialen nicht erhältlich sind. So findet man geschätzte 250 Exklusiv-Angebote auf der Coop-Weinmesse. Exklusiv bedeutet nur hier erhältlich. Klingt unlogisch, ist es irgendwie auch. Vor allem bei dieser Gewichtung. Dafür gibt es ab einer Bestellung von zwölf oder mehr Flaschen zwanzig Prozent Rabatt. Na ja. Ich hätte lieber mehr Weine aus dem Coop-Sortiment gesehen. Deshalb entscheide ich mich dafür, hier ausschliesslich die in den Filialen erhältlichen zu besprechen.

Los geht’s. Stand Eins. Hier gefällt uns auf Anhieb die sehr spezielle Cuvée der Domaine la Capitaine. Diese hinterlässt beinahe so komplexe Eindrücke wie der hier bereits besprochene Johanniter. Der am selben Stand anzutreffende Zürcher Staatsschreiberwein, ebenfalls eine Cuvée, macht vor allem als Apérowein eine gute Figur. Überzeugend sind aber vor allem die Weissweine Walliser Provenienz. Allen voran die beiden Abfüllungen des Labels Maître de Chais. Da wären ein überaus fruchtiger Heida, und ein etwas weniger überzeugender, aber immer noch sehr schöner Petite Arvine der selben Genossenschaft. Mit dem Humagne Blanche Bibacchus schwenken wir einen Weisswein, der förmlich nach Raclette zu lechzen scheint. Herausragend auch der Amigne de Vétroz von J. R. Germanier. Eine Honigbombe erster Sahne. Süffig ohne Ende. Dicht, ausgewogen, füllig sind Attribute, die einstimmig genannt werden.

Auf Bitten hin, schenkt uns eine sehr freundliche Dame einen deutschen Weissburgunder, genauer eine Spätlese, ein. Sie stammt von der Badener Spitzenlage Auggener Schäf. Ein fruchtbetonter Weisswein. Ein Elsasser Riesling, sein Wachauer Pendant so wie ein Riesling Smaragd – ebenfalls aus der Wachau -, wissen zwar ebenfalls zu gefallen, sind aber leider nicht in Coop-Filialen erhältlich. Also gleich wieder vergessen. Danke.

Zu den Rotweinen: Die deutschschweizer Blauburgunder sind insgesamt nicht der Rede wert und entsprechen dem Erwarteten. Guter Durchschnitt, nicht mehr. Auch der Walliser Cornalin fällt etwas ab. Erfreulich sind hingegen der ebenfalls aus dem Wallis stammende Humagne Rouge, so wie der Tessiner Merlot Rubro Valsangiacomo.

Coop Weinmesse 2013 Besucher 3

Die Kronleuchter machen beinahe vergessen, dass man sich in einem Zelt befindet.

Bei den Österreichern schmeckt Scheiblhofer’s Cabernet Sauvignon herausragend. Johann Schwarz’s Modewein Schwarz Rot enttäuscht hingegen. Ein Zweigelt vom im Burgenland ansässigen Winzer Moser, schmeckt durchschnittlich. Der Preis entspricht mit über zwanzig Franken ebenfalls nicht dem Gebotenen. Preisingers Pannobile zaubert uns dann hingegen ein Lächeln ins Gesicht. Leider sind auch die österreichischen Weine Exklusiv-Angebote der Messe. Schade. Einmal mehr. Gerade bei den Österreichern könnte Coop sein Sortiment gerne erweitern.

Mit dem Weinglas in der einen und einem Spuckbecher in der anderen, schlendern wir nach Südfrankreich. Pardon, zum nächsten Stand. Nebenbemerkung: Nachdem ich vor kurzem bei Mövenpick einer leider nur allzu enttäuschenden Südfrankreich-Degustation beiwohnte, erwarte ich hier so gut wie nichts.

Aaah, wie kann man sich irren! Gott sei Dank. Wir verkosten vier Weine. Und so viel vorweg: Keiner enttäuscht uns! Selbst der äusserst preiswerte Corbières Grande Réserve des Châteaus Pech-Latt überzeugt auf seine minimalistische Weise. Komplexer zeigen sich der Gigondas Terra Amata, der Terre d’Argile Domainde de la Janasse und mein Favorit: Der Gigondas von E. Guigal. Ein Südfranzose mit Druck. Rund, gehaltvoll, ausgewogen und ziemlich fett. Toll! Meine Vorurteile sind wiederlegt. Degustationsnotizen folgen in diesem Blog. Versprochen.

Bei den Bordeaux überrascht uns vor allem der im Programm als Tipp deklarierte Château de Pressac. Ein 2010er aus St. Emilion. Ein Toller Bordeaux unter dreissig Franken. Und du ahnst es, natürlich ist auch dieser nicht in Coop-Filialien erhältlich. Mist. Verdammter!

Châteaux Rollan de By, Sociando-Mallet und den Chasse-Spleen gibt’s hingegen in grösseren Coops (ist das der korrekte Plural?) deiner Wahl. Der Sociando befindet sich zwar offensichtlich noch vor seiner eigentlichen Trinkreife, macht aber bereits mächtig Spass. Da verkneif‘ ich mir dann auch mal das Ausspucken. Meine Degustationspartnerin meint sowieso, sie spucke nie aus. Der Wein sei dafür viel zu schade. Tja, irgendwie kann ich ihr Argument ja nachvollziehen. Gerade bei Weinen solcher Qualität.

Zurück zum Thema: Auch der Rollan de By und vor allem der Chasse-Spleen überzeugen bereits jetzt. Fragezeichen hinterlässt vor allem der 2010er Phélan Ségur. Er scheint noch ein paar Jährchen reifen zu müssen. Dominante Tannine und ordentlich Säure machen es äusserst schwierig, abzuschätzen, wie er sich in Zukunft entwickeln wird. Parker gibt ihm 90/100, Gabriel 18/20 Punkte. Wir verlassen uns darauf.

Coop Weinmesse 2013 Werkzeug

Flaschentester’s Werkzeug: Glas, Spuckbecher, Messeplan und Kugelschreiber.

Einige Schritte entfernt liegt Stand Zehn und damit Italien. Süditalien mit seinen Primitivos und Salice Salentinos lassen wir aussen vor. Langsam geht uns nämlich ein wenig die Puste aus. Über sechzig Weine fanden schon den Weg in unsere Gläser. Da kann man die einfacheren Tischweine schon grosszügig übergehen.

Ähnlich wie die roten Südfranzosen bei Mövenpick, enttäuschten im September bei Martel/St. Gallen auch viele der degustierten italienischen Rotweine. Umso gespannter bin ich auf die Auswahl von Coop. Empfehlen kann ich den 2006er Langhe DOC Bricco Manzoni Rocche dei Manzoni. Auch einem der günstigsten, dem Naturaplan Bio Chianti kann man Einiges abgewinnen. Eine Überraschung zu dem Preis. Schön auch der Brunello di Montalcino DOCG Tenuta di Sesta so wie der Toscana IGT Lucente. Als letzten Südeuropäer verkosten wir den Amarone von Zeni. Auch dieser bietet ein sehr ordentliches Preis-Leistungsverhältnis.

Bei den portugiesischen und spanischen Weinen müssen wir leider passen. Beinahe sämtliche Flaschen sind Exklusivangebote, und somit ebenfalls ausschliesslich auf der Messe erhältlich bzw. zu bestellen. Ähnlich verhält es sich mit Weinen der Domaines Barons de Rothschild. Auch die Stände mit den Überseeweinen übergehen wir. Schliesslich hat Flaschentester Prinzipien.

Das Ende der Degustation bilden Süssweine. Ein Klassiker, der ungarische Tokaji, schmeckt wie erwartet überzeugend. Sehr erfreulich mundet uns auch der dunkelrote Recioto aus dem Valpolicella. Bestimmt eine schöne Sache. Zum Beispiel zu Beeren-Parfaits und fruchtigen Sorbets. Auch weihnachtliche Süssspeisen kommen als Essenspaarung für den italienischen Süsswein in Frage. In Mangel dessen beschränken wir uns auf trockenes Brot. Bäh! – Es gibt Besseres.

Nächste Probe: Laut Sommelier überzeugt der Muscat de Beaumes-de-Venise vor allem weibliche Messebesucherinnen. Eine Aussage, die wir einhellig nachvollziehen können. Dieser letzte von uns verkostete Tropfen ist leicht, frisch und blumig. Ein schöner Kontrast zu den doch enorm viel körperreicheren Süssweinen à la Rieussec und Konsorten an Stand 21.

So, fertig degustiert.

Etwas erschlagen erreichen wir das Hotel. Das war doch ne Menge Holz, Verzeihung, Wein für einen Tag. Ich trink‘ jetzt erstmal ein Glas Wasser und werte meine Notizen aus. Trommelwirbel und Ta-ta-ta-taaaa – hier ist Flaschentesters Zusammenstellung für Freundinnen und Freunde der Supercard:

Bezeichnung

Farbe

Jahrgang

Herkunft

Punkte

Preis

Gigondas AOC E. Guigal rot 2010 Frankreich

18-19

27.00

Ch. Chasse-Spleen Moulis en Médoc AOC rot 2010 Frankreich

18

39.90

Ch. Sociando-Mallet Haut Médoc AOC rot 2010 Frankreich

18

61.00

Tokaji Aszu 5 Puttonyos Disznokö Süsswein 2007 Ungarn

18

37.00

Ticino DOC Merlot Rubro Valsangiacomo rot 2009 Schweiz

18

39.00

Valais AOC Petite Arvine Maître de Chais weiss 2011 Schweiz

17-18

18.80

Amarone della Valpolicella DOC Vigne Alte Fratelli Zeni rot 2010 Italien

17-18

32.50

Valais AOC Amigne de Vétroz J. R. Germanier weiss 2012 Schweiz

17-18

19.00

Valais AOC Heida Maître de Chais weiss 2011 Schweiz

17

19.10

Ch. Rollan de By Médoc AOC rot 2010 Frankreich

17

29.90

Coop Naturaplan Bio Corbières AOC Grande Réserve Château Pech-Latt rot 2012 Frankreich

17

10.90

Coop Naturaplan Bio Gigondas AOC Terra Amata rot 2012 Frankreich

17

14.90

Recioto della Valpolicella DOC Classico Fratelli Zeni Süsswein 2011 Italien

17

15.50

Langhe DOC Bricco Manzoni Rocche dei Manzoni rot 2006 Italien

17

32.50

Toscana IGT Lucente rot 2010 Italien

17

31.00

Coop Naturaplan Bio Chianti Classico DOCG Concadoro rot 2011 Italien

16

12.50

Muscat de Beaumes-de-Venise AOC Fenouillet Süsswein 2012 Frankreich

16

15.90

Coop Naturaplan Bio Cuvée Noble Blanc La Côte Domaine la Capitaine weiss 2012 Schweiz

15-16

19.90

Zürich AOC Staatsschreiberwein Cuvée Blanc Prestige weiss 2012 Schweiz

15

14.50

Valais AOC Humagne Blanche Bibachhus weiss 2012 Schweiz

15

15.90

Valais AOC Cornalin Maître de Chais rot 2010 Schweiz

15

21.50

Weisser Burgunder Spätlese Winzerkeller Auggener Schäf weiss 2012 Deutschland

15

10.90